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Urs C. Eigenmann zufällig in Calvi (Korsika) .....

Lebenslauf 

Urs Carl Eigenmann

Geboren am 16. Dezember 1947 in Davos. Seit 1950 in St. Gallen wohnhaft. 

Schulen: Kindergarten, Primarschule, Sekundarschule, 1 Jahr Lehrerseminar Rorschach (Klavier Pflichtfach ... ). In den Jahren 1966 bis 1970: Jazzschule Bern, Akademie für Musik in Graz (Österreich) und Liceo Musicale in Varese (Italien). Vor allem aber Autodidakt. Klavierunterricht ab der dritten Klasse bei Susi Haefelin und bei Doris Felice Spitz in St. Gallen.

Viele Jam Sessions im ehemaligen Africana in St. Gallen. Später auch als Gast mit eigenen Bands. Während der ersten Aera Jazz in St. Gallen kurze Zeit freier Mitarbeiter des St. Galler Tagblatts und der Ostschweiz als Jazzkritiker.

Während der Seminarzeit in Rorschach Auftritte (diesmal nicht nur als Musiker, sondern auch als Komiker!) mit Richard Hirzel (Clown PIC) in Stücken von Karl Valentin.

Zusammenarbeit mit dem deutschen Gitarristen Martin Ederer (+) etwa in den Jahren 1966/67 mit dem Martin Ederer Quartett.

Ab 1968 viele Jahre wohnhaft in Bern gewesen. Gründung des Urs Eigenmann-Trios und später der legendären off&out, in der sehr viele verschiedene, sehr bekannte Jazzmusiker mitgespielt haben. Auftritte auch an vielen Jazzfestivals, wie vor allem verschiedentlich am internationalen Jazzfestival Zürich unter der damaligen Leitung von André Berner.

Etliche Radioaufzeichnungen und Radio-Live-Sendungen.

Musikalische Zusammenarbeit mit der aussergewöhnlichen, hochkarätigen Ausdruckstänzerin Geneviève Fallet (+1989). Die eindrücklichsten Auftritte waren im Kunstmuseum Bern in White's Plastiken und im Käfigturmtheater Bern. Sie hat mir die Schönheit und die Tiefe des Tanzes gezeigt. Und ich bin sehr, sehr traurig, dass es sie - diese wunderbare Person - nicht mehr gibt. 

Unter anderem vor allem wohnhaft gewesen in Zürich, Winterthur, Lugano und auch in Deutschland. 

Seit 1978 wieder in St. Gallen, dann in Speicher, Mogelsberg und jetzt wiederholt in Flawil.

Weitere Daten: In Bern Gründung und Präsidium des Vereins Jazz in Bern, der viele Konzerte, u.a. mit Keith Jarrett, Chick Corea, Ornette Coleman, Art Lande, Garry Burton in Zusammenarbeit mit der deutschen Plattenfirma ECM und dem Radio Bern organisiert hat.

Während der Zürcher-Zeit Gründungsmitglied und Präsidium der Musiker Kooperative Schweiz (MKS, Verein zur Förderung improvisierter Musik).

Workshops im grossen Musikzimmer von Armin Schibler (+).

Mitbegründung des Ländler-Trios Trio Heubode mit Thomas Fehr (Querflöte) und Bruno Brandenberger (Bass, ex-off & out und ex-Mad Dodo).

An vielen Vernissagen gespielt, wie u.a. für H. R. Giger, White (USA), Verena Broger, Alphons Keller (+), Köbi Lämmler (+), Jules Kaeser, Hansjörg Rekade, Ernesto Müller.

Verschiedene Theater- und Filmmusik vertont, ebenso Werbespots. Vertonung von zwei Performances der Künstlerin Nesa Gschwend.

Organisation mit Otmar Pfister der Villa Varnbüel in St. Gallen. Während drei Jahren wurden verschiedenste Veranstaltungen mit einheimischen, wie auch mit internationalen Künstlern und Künstlerinnen, wie Konzerte (alle Richtungen, vor allem Jazz), Puppentheater, Film, Feste, etc. auf privater Basis (Sponsoring Otmar Pfister) abgehalten, das gesamtschweizerisch von sich reden machte. Höhepunkt: Plattenproduktion „Live at the Villa Varnbüel“ mit Malcolm Green (Gesang) und Art Lande (Flügel). LP: Zytgloggeverlag Bern.

In St. Gallen 1985 Gründung der Soul-, Blues- und Funkband UMAMACA im Auftrag des Openair-Festivals 1985 in St. Gallen. Beginn der Zusammenarbeit mit dem Sänger Malcolm Green.

1987 Geburt der Tochter Vera, 1992 Geburt des Sohnes Darius in Flawil.

Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Hugo Affolter am Stadttheater St.Gallen (Text und Musik) u.a. mit den Schauspielern Thomas Hary und Helmut Schüschner.

Seit 1991 auch Solokonzerte.

Klavierlehrer und Leiter der Musikschulbands  an der Musikschule Flawil. Musiklehrer, Initiator und Leiter Wahlfach Theater der 3. Sekundarklassen an der Oberstufenschule in Flawil. Ehemalige Schülerinnen Eigenmanns, die sich heute singend und spielend auf diversen Bühnen präsentieren  sind Gaby Krapf (Lobith), Amelia Bruderer, beide Musikschule Appenzeller Mittelland, und Eliane Sutter, Musikschule Flawil.

1991 Anerkennungspreis der Stadt St. Gallen für das improvisatorische Schaffen und für die Zusammenführung verschiedenster Musikerpersönlichkeiten.

1993 Komposition und musikalische Leitung der Musik für Goethes Faust im Auftrag der Open Opera St. Gallen für ein Quintett, u. a. mit Malcolm Green, dem Violonisten Paul Giger und einem klassischen Gesangsquartett mit Andrea Weber Sopran, Adelheid Krauss Alt, Jens Weber Tenor und Christoph Hess Bass.

1995 Beginn der Zusammenarbeit mit Fred Kurer, St. Gallen (Text und Musik, u.a. auch im Stadttheater St. Gallen)

Seit 1995 Vorstandsmitglied des Vereins Kultur in Mogelsberg.

Neue Lebensgemeinschaft und Zusammenarbeit mit Cornelia Buder (Text u. Musik). 

Februar 1996: Gründung des Vereins FarbTonArt und Produktion des Projektes Alli zäme mit em Urs, ein Gesamtwerk mit Texten, Musik, Gestaltung, Malerei, Skulpturen, Objekte, Tanz, Film, Puppenspiel, Instrumenten- und Puppenbau, Installationen, etc. (Doppel-CD mit Werkbuch. Ca 170 Mitwirkende.). Cover: Max Oertli. Ekkehard Sassenhausen. 

2000: Projekt Piazza Venezia (Tanz, Text und Musik): Isabella Baumeler Alt (CH), Cornelia Buder Text (CH, D), Ekkehard Sassenhausen Saxophone (D), Erwin Pfeifer Gitarren (A), Urs C. Eigenrnann Flügel (CH), Ferdinand Rauber Perkussion (CH), Katharina Lütgehetmann und Angela Gassner Tanz (D). Aufführungen: in St. Gallen und Überlingen (D). Im Juni 2001 CD-Aufnahme der Musik.

Sommer 2001: Rücktritt aus dem Vorstand „Kultur in Mogelsberg“.

10. Mai 2003: Aufnahme der Live-CD off&out: A Habsburg Night for Eddie Harris (live at Habsburg-Bar, Widnau) mit Spitzenmusikern: Ekkehard Sassenhausen (Saxophone), Stani Elmer (Trompete), Urs C. Eigenmann (Tasten), Peter Keiser (Bass), Walter Keiser (Schlagzeug) und Eduardo Nascimento (Perkussion). 

2004: Heirat mit Cornelia Buder.

2006:  Beginn der Improvisationskurse für Freie Improvisation und Blues-Improvisation für Musikschaffende aller Instrumentengattungen und Stilrichtungen, vor allem für klassische MusikerInnen, auch für Gesang (siehe "Projects, Improvisationskurs").

18.12.06: Eröffnung der Nef's Lounge Monday Night Music im Nef's Rössli in Flawil. 

2007: 60 Jahre Urs Carl Eigenmann

Gründung und Präsident des Vereins NIGHT MUSIC in Flawil. Konzertorganisation. Bildung eines 26 köpfigen Komitees für das 1. Nationale Jazzfestival JazzIn Flawil (12. - 14. September 2008).

Beginn mit der Komposition für ein Musiktheater (Grosswerk): 9998.  Weitere Info unter Projekte/ 9998

Mitglied der Programmgruppe für die 1150 Jahr-Feier Flawil im Jahre 2008.

Idee und Planung des 1. Nationalen Festivals JazzIn Flawil am 12. bis 14. September 2008. Ein 28köpfiges Komitee ist gebildet worden.

2008: Wiederaufnahme der Gruppe  off&out. Groovy - Funky mit  Ekkehard Sassenhausen (Saxophone), Uli Binetsch (Posaune), Gunther Schreiber (Gitarre), Urs Carl Eigenmann (Tasten), John Bösch (E-Bass), Robi Mark  (Schlagzeug).                                                                
                                                                                                                                                           
Durchführung des 1. Nationalen Festivals Flawil JazzInFlawil Mitte September dank grosszügiger Unterstützung von Staat und Privatwirtschaft 

Mitwirkung in der Programmkommission 1150 Jahre Flawil

Musik (Changes) im Film ZuFallBringen von und mit Ninian Green

Info: http://www.cineman.ch/entertainfo/ninian-green.html

2009: Umbesetzung der Band off&out: pendent (voc), Ekkehard Sassenhausen (s, Uster), Uli Binetsch (tb, Lindau D), Gunther Schreiber (g, Tettnang D), Urs C. Eigenmann (p, Flawil), David Maeder (b, Balgach) und Robert Mark (Schlagzeug, Zürich).       

2010:

                                                                 
Schule:

Musik- und Theaterlehrer an der Oberstufe Flawil (Kleinklassen, Real und Sek.). 

Klavierlehrer und Musikschulband-Leiter der Musikschule Flawil.

Initiator und Leitung "OZ-Kultur" an der Oberstufe. Regelmässiger Besuch kultureller Veranstaltungen mit freiwilligen Schülern und Schülerinnen (1 Mal pro Quartal) mit zum Teil grosser Beteiligung (bis zu 60 Leuten). 

2002: Initiator und Leitung des jährlich stattfindenden Jugendband-Festivals Flawil All Open in Zusammenarbeit mit der Musikschule Flawil. Seit 2005 ist die Musikschule Flawil Veranstalterin.

2003: Erstellung zweier Litfasssäulen in Zusammenarbeit mit den Werkklassen von Werner Angst (vor dem Singsaal und vor der Bibliothek). Regelmässiger Unterricht (Plakatstudium, künstlerische Berufe, Fiktives Budget einer Veranstaltung, etc.) in Gruppen an den Litfasssäulen. 

Wichtige Anliegen Eigenmanns: Die Erziehung nicht nur von künftigen Kunstschaffenden, sondern auch eines künftigen, aufgeklärten, guten  Publikums für die Kunstschaffenden.

2005: Initiator und Leitung des Wahlfachs Theater für die 3. Klassen der Oberstufe Flawil. Initiator, Leitung und Regie der alljährlichen Jugendtheater-Tage Flawil. Veranstalterin: Oberstufe Flawil, Wahlfach Theater der 3. Sekundarklassen in Zusammenarbeit mit der Musikschule Flawil.

2008: Wahlfach Theater an der Oberstufe Flawil nun auch für 3. Real- und Kleinklassen.

2010: Die Musikschule Flawil bricht Zusammenarbeit mit Urs C. Eigenmann per Ende Schuljahr 09/10 ab und löst die Schulband auf.......




à propos Kunst ...

Frage: Was ist Kunst? (Musste ich schon so oft beantworten ...)

Antwort: Die Frage, was denn Kunst sei, kann ich schwer beantworten. Weiss es eigentlich nicht genau. Kunst und Kultur gehören zum Leben. Wo die Kultur zusammengebrochen ist, ist auch die Gesellschaft zusammengebrochen, was meistens den Krieg nach sich zog (Ägypter, Griechen, Römer, Weltkriege, etc.).

Wenn erklären, dann vielleicht so: Vergleichen wir das gesellschaftliche Leben mit einem menschlichen Organismus. Alle gesellschaftlichen Organisationsfaktoren sind Teile davon, zum Beispiel Politik = Lunge, Glaube = Herz, etc. Die Kultur wäre also angenommen die Bauchspeicheldrüse. Ein einzelnes Organ für sich allein ist ein Wunderwerk, aber nicht lebensfähig und umgekehrt. Ein Gesamtorganismus ohne diese Organe kann auch nicht leben.  So ist Kunst und Kultur einfach unbestritten lebensnotwendig.  

Mein Wunschtraumhoffnungswunsch: 

                              eine Filmmusik schreiben zu dürfen ...

                                                          ... und/oder andere Träume...