"Kunst ist dazu da, um den Staub des Alltags von der Seele zu waschen. Es gilt Begeisterung zu wecken, denn Begeisterung ist das, was wir am meisten benötigen - für uns und die jüngere Generation."
für das improvisatorische Schaffen und für die Zusammenführung verschiedenster Musikerpersönlichkeiten.
Richard Butz:
Ein Jazzmusiker müsse ein gesunder und starker Kerl sein, hat New Orleans Jazzpionier Johnny St. Cyr einmal gesagt. Und: „Wenn sein Publikum begeistert ist, spielt er nochmals so gern."
Urs C. Eigenmann ist genau dieser Typ Musiker. Seit seinem 5. Lebensjahr, seit über 50 Jahren drückt, haut - wenn es sein muss - und streichelt er Tasten; zuerst und bis heute die des Pianos, später auch die des E-Pianos.
Seine Musik, meist von ihm selber komponiert, gründet auf mehreren Pfeilern, die aber alle miteinander verbunden sind: Können, weitgehend autodidaktisch erworben, Ideenreichtum, Spielfreude, Witz und Blues, den er mit so viel Gefühl spielt wie kaum einer hierzulande.