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                                                                        Jazz à la mode des chefs



























                                                                                                                                                                       
Andy Leumann    Beni "Pneu" Leumann    Sabine Siegrist    Urs Carl Eigenmann    Stani Elmer           
Schlagzeug           E-Bass                             Tenorsaxophon      Flügel, Synthesizer        Trompete        


Eine langjährige Zusammenarbeit vor über 40 Jahren des hervorragenden, im Elsass lebenden Trompeters Stani Elmer und des in St. Gallen aufgewachsenen Pianisten und Komponisten Urs Carl Eigenmann wird wieder aufgenommen. Mit von der Partie sind die Saxophonistin Sabine Siegrist von Aarau, der Schlagzeuger Andy Leumann von Rorschach – ebenfalls schon ein langjähriger Weggefährte Eigenmanns – und der Bassist Beni "Pneu" Leumann von Romanshorn, halt eben Sohn des Vaters und in Ausbildung an der Jazzschule Luzern. Die Musik ist vorwiegend aus eigener Küche, äusserst gut gewürzt und ein "Sollte" für  genussverwöhnte Herzensohren. Stücke von damals werden wieder aus dem Staub geholt.  

Mit der Gruppe S.U.C. sind mehrere Konzerte in Vorbereitung. Vorgesehen sind u.a. Uster im Rahmen eines Kulturaustausches zwischen dem SwissJazzorama in Uster und dem Verein „Night-Music“ in Flawil (Präsident Urs . Eigenmann). Der Verein „Night-Music“ ist im am Sonntag, 29. Mai 2011 mit einer Delegation eingeladen, das Museum des SwissJazzorama (www.jazzorama.ch) in Uster anzuschauen und die neue Band „S.U.C. & Co.“ des Vereins-Präsidenten Urs Carl Eigenmann wird gleichzeitig am selbigen Ort ein Konzert bestreiten. Zum Konzert sind die Leute des SwissJazzoramas eingeladen. Im Austausch spielt am 25. April das „Melch Däniker Trio“ im Park in Flawil, zu dem Vertreter und Vertreterinnen des SwissJazzoramas geladen sind.


Live-Videos (YouTube)


Dort (Urs C. Eigenmann, live at the Jazzclub G, St. Gallen, 15.1.2011)

www.youtube.com/watch?v=EsgaLnbaxAs

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Let's go (Urs C. Eigenmann, live at the Jazzclub G, St. Gallen, 15.1.2011)

www.youtube.com/watch?v=wrsZQ3xz2lA 

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Memorando for Miles Davis (S.U.C. & Co.,live at the Jazzclub G, St. Gallen, 15.1.2011 )

www.youtube.com/watch?v=OCX3B_s5dls 

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Live-Music (YouTube)



Venezia in blue (Urs C. Eigenmann, live at the Park, Flawil, 3. Januar 2011)

www.youtube.com/watch?v=1cb-mzUZjd8

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Africa (Urs C. Eigenmann, live at the Park, Flawil, 3. Januar 2011)

www.youtube.com/watch?v=kazBOf0hkYs&feature=mfu_in_order&list=UL

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Story

Für Eigenmann  ist das kommende Jahr ein grosser Schritt in eine neue Lebensphase. Er wird im Sommer des nächsten Jahres als Musik- und Theaterlehrer an der Oberstufe Flawil pensioniert und will sich nun voll dem Musikmachen widmen. Angefangen hat das Klavierspiel ab dem 5. Lebensjahr. Er besuchte u. a. das Lehrerseminar Rorschach, die Akademie für Musik in Graz (Österreich), das Liceo Musicale in Varese (Italien) und die Jazzschule Bern. Eigenmann ist vor allem aber Autodidakt. Er hat keine Abschlüsse gemacht, sondern einfach viel mit hervorragenden Musikern in der Schweiz gespielt. Am Anfang hat er an vielen Jam Sessions im ehemaligen Africana in St. Gallen teilgenommen, war dann am selbigen Ort später auch als Gast mit eigenen Bands am Spielen und war während der ersten Aera der Veranstaltungsreihe „Jazz in St. Gallen“, die mit weltberühmten Musikern in der Aula der Universität St. Gallen stattgefunden haben, kurze Zeit freier Mitarbeiter des St. Galler Tagblatts und der Ostschweiz als Jazzkritiker. Während der Seminarzeit in Rorschach hatte Eigenmann Auftritte – dieses Mal nicht nur als Musiker, sondern auch als Komiker – mit dem Clown Pic (Richard Hirzel) in Stücken von Karl Valentin. Es folgten in den Jahren 1966/67 die Zusammenarbeit mit dem unterdessen verstorbenen, deutschen Gitarristen Martin Ederer. In St. Gallen spielte dann das „Trio Bädli“ im Winter jeden Dienstagabend im jeweils vollbesetzten Restaurant Klosterhof mit dem leider allzufrüh verstorbenen „Tüdl“ Huber am Bass und Andy Leumann am Schlagzeug. Viele Sessions haben stattgefunden, mit Musikern, die sich im Klosterhof spontan eingefunden haben. Im Jahre 1968 wurde in Bern das „Urs Eigenmann-Trio“ gegründet und zusammen mit dem Gitarristen Virginio Zambelli die legendäre Band „off&out“, in der viele verschiedene, sehr bekannte Jazzmusiker mitgespielt haben, mit Auftritten auch an vielen Jazzfestivals, wie vor allem verschiedentlich am internationalen Jazzfestival Zürich unter der damaligen Leitung von André Berner. Es wurden etliche Radioaufzeichnungen und Radio-Live-Sendungen gemacht. Eine wichtige und unvergessliche musikalische Zusammenarbeit mit der aussergewöhnlichen, hochkarätigen Ausdruckstänzerin Geneviève Fallet, die leider im Jahre 1989 allzufrüh aus dem Leben geschieden ist, hat in Bern stattgefunden. Die eindrücklichsten Auftritte waren im Kunstmuseum Bern in White's Plastiken und im Käfigturmtheater Bern. „Sie hat mir die Schönheit und die Tiefe des Tanzes gezeigt. Und ich bin sehr, sehr traurig, dass es sie - diese wunderbare Person - nicht mehr gibt“, so Eigenmann. 

Die Gründung des Vereins „Jazz in Bern“, der viele Konzerte, u.a. mit Keith Jarrett, Chick Corea, Ornette Coleman, Art Lande, Garry Burton in Zusammenarbeit mit der deutschen Plattenfirma ECM und dem Radio Bern veranstaltet hat, war der Beginn der organisatorischen Tätigkeit Eigenmanns. Dann folgte während der Zürcher-Zeit die Mitbegründung der Musiker Kooperative Schweiz (MKS, Verein zur Förderung improvisierter Musik), einem Verband zur Förderung improvisierter Musik, den er präsidiert hatte. So organisierte er fast im Alleingang ein Festival mit 13 Konzerten in 10 verschiedenen Schweizerstädten.

Zu seinen wichtigen Lebensmomenten zählen auch die Workshops im grossen Musikzimmer des Zürcher Musikers Armin Schibler, die  Mitbegründung des Ländler-Trios „Trio Heubode“ mit Thomas Fehr (Querflöte) und Bruno Brandenberger (Bass, ex-off & out und ex-Mad Dodo), die musikalischen Einsätze an unzähligen Vernissagen in der ganzen Schweiz und verschiedenste Theater-, Filmmusik-, Werbespotvertonungen und die Musik für zwei Performances der Künstlerin Nesa Gschwend.

Es folgte die Organisation zusammen mit Otmar Pfister der Veranstaltungsreihe „Villa Varnbüel“ in St. Gallen. Während drei Jahren wurden verschiedenste Veranstaltungen mit einheimischen, wie auch mit internationalen Künstlern und Künstlerinnen, wie Konzerte (alle Richtungen, vor allem Jazz), Puppentheater, Film, Feste, etc. auf privater Basis (Sponsoring Otmar Pfister) abgehalten, das gesamtschweizerisch von sich reden machte. Ein Höhepunkt war die Plattenproduktion „Live at the Villa Varnbüel“ mit Malcolm Green (Gesang) und Art Lande (Flügel, LP: Zytgloggeverlag Bern). Im Jahre 1985 gründete Eigenmann die Soul-, Blues- und Funkband UMAMACA im Auftrag des Openair-Festivals 1985 in St. Gallen, an dem sie dann gespielt hatten. Das war der Beginn der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Sänger Malcolm Green. In der Zeit mit der damaligen Ehefrau Barbara Tigges wurden in den Jahren 1987 die Tochter Vera und 1992 der Sohn Darius in Flawil geboren. Und es begann die für Eigenmann wichtige Zusammenarbeit mit dem damaligen Dramaturgen Hugo Affolter am Stadttheater St. Gallen (Text und Musik), u.a. mit den Schauspielern Thomas Hary,  Helmut Schüschner und dem Autor und Kabarettisten Fred Kurer.

In diese Zeit fiel auch die Tätigkeit als Klavierlehrer und Leiter der Musikschulbands  an der Musikschule Appenzeller Mittelland, später an der Musikschule und dann an der Oberstufe Flawil als Musiklehrer und Initiator und Leiter des Wahlfach Theater der 3. Klassen. Und sehr grosse Freude bereitete ihm 1991 der Anerkennungspreis der Stadt St. Gallen für das improvisatorische Schaffen und für die Zusammenführung verschiedenster Musikerpersönlichkeiten.

1993 wurde die Komposition der Musik für Goethes Faust von Urs Carl Eigenmann unter seiner musikalischen Leitung im Auftrag der Open Opera St. Gallen, u. a. mit Malcolm Green, dem Violonisten Paul Giger und einem klassischen Gesangsquartett mit Andrea Weber Sopran, Adelheid Krauss Alt, Jens Weber Tenor und Christoph Hess Bass in der Debrunner-Halle in Winkeln aufgeführt, zusammen mit den Puppentheatern von Kurt Fröhlich und Hansueli Trüb. Diese Vorstellung zähle heute noch zu den besten der Open-Opera-Veranstaltungsreihe.

Ab 1995 war U.C. Vorstandsmitglied des Vereins Kultur in Mogelsberg und es begann eine neue Lebensgemeinschaft und Zusammenarbeit mit Cornelia Buder (Text u. Musik). Beide gründeten im Februar 1996 den Verein „FarbTonArt“ und es folgte die Grossproduktion des Projektes „Alli zäme mit em Urs“, ein während drei Jahren geschaffenes Gesamtwerk mit Texten, Musik, Gestaltung, Malerei, Skulpturen, Objekte, Tanz, Film, Puppenspiel, Instrumenten- und Puppenbau, Installationen, etc. (Doppel-CD mit Werkbuch), an dem etwa 170 Mitwirkende teilgenommen haben. Das Cover gestalteten der verstorbene Künstler Max Oertli und Jules A. Kaeser. Diesem Projekt folgte ein nächstes unter dem Titel „Piazza Venezia“, für Tanz, Text und Musik, mit Isabella Baumeler Alt (CH), Cornelia Buder Text (CH, D), Ekkehard Sassenhausen Saxophone (D), Erwin Pfeifer Gitarren (A), Urs C. Eigenrnann Flügel (CH), Ferdinand Rauber Perkussion (CH), Katharina Lütgehetmann und Angela Gassner Tanz (D). Die Aufführungen fanden in St. Gallen und in Überlingen (D) statt.

Im Sommer 2001 fand der Rücktritt aus dem Vorstand „Kultur in Mogelsberg“ statt, weil Cornelia Buder und Urs C. Eigenmann nach Flawil zügelten. 

Einige LP’s und CD’s sind entstanden, aber auch neue Projekte, wie Improvisationskurse für Freie Improvisation und Blues-Improvisation für Musikschaffende aller Instrumentengattungen und Stilrichtungen, u.a. auch für klassische MusikerInnen und für Gesang. Am 18. Dezember 2006 startete die Veranstaltungsreihe „Monday Night-Music“ des neu gegründeten Vereins „Night-Music“ im Rössli Flawil. So fand im Rahmen der 1150-Jahrfeier Flawils das 1. Nationale Jazzfestival im Lindensaal in Flawil statt, das von der Regierungsrätin Kathrin Hilber würdig eröffnet worden ist. Im kommenden Jahr soll das „2. Nationale Jazzfestival Flawil & Winterthur“ in Zusammenarbeit mit der Akademie für Pop-, Rock- und Jazz , WIAM (Albert und Christine Landolt), am 16. und 17. September über die Bühnen der beiden Orte swingen.

Und ganz gross soll das anstehende Werk „9998“ werden, ein abendfüllendes Musiktheater, dessen Ouverture Eigenmann bereits geschrieben hat.

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Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


eigenmannurs@bluewin.ch