Urs C. Eigenmann (63) aus Flawil gehört zu den engagiertesten Musikern der Ostschweiz. Nicht nur als Komponist und Jazzpianist hat er sich einen Namen gemacht, sondern auch als Konzertveranstalter und Theatermacher. (rse)
Welches sind Ihre Lieblingsrestaurants?
Park Flawil, Freihof «Musigstübli» Flawil, Rössli Flawil, Moosbad, Fuchsacker und Bergli Degersheim, Panem Romanshorn, Stadthof Rorschach (da gibt es den besten Rehpfeffer), in St. Gallen: Gambrinus, Klosterhof, National, Splügen, Baratella.
Was fehlt Ihnen in der Ostschweiz?
Eben nichts. Deshalb bin ich ja wieder in der Ostschweiz: Weil in allen anderen Gegenden – ich bin in meinem Leben 42mal umgezogen – auf den Hügeln, auf die ich gewandert bin, keine Bergbeizen standen.
An welchen Ihrer Auftritte erinnern Sie sich besonders gern? Und welchen wollen Sie lieber vergessen?
Ich erinnere mich sehr gerne ans OpenAir St. Gallen im Jahr 1985, als ich mit meiner damaligen Band Umamaca aufgetreten bin. Dann war 1993 noch die Open Opera St. Gallen, für die ich die Musik für «Goethes Faust» komponieren und aufführen durfte. Vergessen würde ich hingegen gerne das kürzlich durchgeführte Projekt, an dem meine noch sehr junge Sängerin falsch gesungen hat.
Welches Konzert wollen Sie nicht verpassen?
Mein eigenes: Am 24. Mai spiele ich mit meiner Band S.U.C. & Co. an einem Apéro in der Lebewohl-Fabrik in Zürich.
Wofür reut es Sie nie Geld auszugeben?
Für Essen und Trinken.
Wohin führt Sie Ihre nächste Reise?
In die Toscana nach Sestri Levante und Castiglione della Pescaia.
Freuen Sie sich auf die Zeit nach der Pensionierung?
Auf die noch viel freiere Zeit – ja. Auf die dazukommenden Lebensringe aber überhaupt nicht.